Jugendpreisverleihung 2019

Am Freitag wurde auf der Katlenburg der Jugendpreis 2019 verliehen. Projekte und Menschen aus dem Landkreis Northeim wurden dort für ihr Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet. Dominiert wurden die Nominierungen mit Projekten aus Einbeck, gewonnen haben der „Kostenlose Musikunterricht für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Einbeck“ als Projekt und Heidrun Flügge, seit 20 Jahren Vorsitzende des Ortsjugendrings in Lindau. Projekte aus Northeim landeten jeweils auf dem dritten Platz.

Das sind die Gewinner

Ausgezeichnet wurde in zwei Kategorien. In Kategorie A wird der „Jugendpreis für gute Projekte und gute Ideen in der Jugendarbeit“ verliehen. Kategorie B ist die „Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit“. Entschieden hat am Ende der Punkte-Mix aus einem Online-Voting und einer Fachjury, bestehend aus 15 Mitgliedern.

Kategorie A

In der Kategorie A teilen sich mit dem Einbecker Jugendparlament und dem Northeimer Jugendbeirat zwei sehr ähnliche Projekte einen starken dritten Platz. „Die Verantwortlichen der Projektidee stellen die provokative Frage: Wie kann man sich mehr für Kinder und Jugendliche einsetzen, als ihnen eine Stimme zu geben, die auch gehört wird?!“, fasste Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in ihrer Laudatio zusammen. „Diese Auszeichnung soll Mut machen, diese Projektidee in die Tat umzusetzen.“

Der zweite Platz ging an das Kreis-Projekt „Sing mit! – Songs für coole kids.“ Speziell Grundschuldinger werden intensiv mit Musik in Kontakt gebracht und ermutigt, ihre ganz eigene Liebe hierzu zu entwickeln. Am Ende jeder Projektphase präsentieren die Kinder im Rahmen eines Konzertes ihre Lieblingslieder. „Das gemeinsame Erfolgserlebnis über die Musik, sich etwas trauen, auf einer Bühne vorzutragen und Applaus zu bekommen, stärken die Kreativität und besonders das Selbstbewusstsein“, findet Klinkert-Kittel.

Auch das Sieger-Projekt ist musikalisch. Seit 2013 organisiert der Verein „Musik für Einbeck“ gemeinsam mit der Musikschule M1 in Einbeck für Kinder und Jugendliche kostenfreien Musikunterricht. Besonders unterstützt werden damit Familien mit schwachem Einkommen oder mit Fluchterlebnissen. Dieses Engagement soll mit dieser Auszeichnung besonders gewürdigt werden.

Kategorie B

Auch in der Kategorie B teilen sich den dritten Platz zwei starke Projekte. Paul Lehmann als Organisator des Stadtlaufs in Northeim und Lehrer an der Oberschule inspiriert seit Jahren Kinder und Jugendliche zum Sport. „Mit seiner Liebe zum Sport und der Leidenschaft für Rad- und Laufsport steckt er an und motiviert alle, sich ebenfalls zu bewegen“, heißt es dazu in der Laudatio. Allein 600 Kinder und Jugendliche waren beim Stadtlauf 2019 dabei. Zahlreiche AGs in der Oberschule zum Thema Mountain-Bike und Outdoor gehen auf seine Kappe.

Er teilt sich den Platz mit Ann-Kristin Placze, die 2017 aus dem Nichts die Führung der evangelischen Jugend in Bad Gandersheim übernommen hat. Vorangegangen war der tödliche Unfall des bisherigen Vorsitzenden. Nur dank ihres Engagements wurden viele Projekte und Aktionen trotzdem umgesetzt und weitergeführt. „Persönliche Dinge hinten anzustellen, Menschen in Krisensituationen nicht allein stehenzulassen und sich bei jeder investierten Stunde zudem der Trauer und Fassungslosigkeit zu stellen, die ihr an so vielen Stellen dieser Arbeit begegneten, verdienen besondere Anerkennung und Dank“, so die Laudatio.

Der zweite Platz ging an die Landjugend Heberbörde. Kinder und Jugendliche werden zur Liebe für die Natur und das Landleben inspiriert – mittlerweile weit über die Stadtgrenzen von Bad Gandersheim hinaus.

Der Jugendpreis selbst ging in die Hände von Heidrun Flügge. Seit mehr als 20 Jahren ist sie die erste Vorsitzende des Ortsjugendrings in Lindau. „Mit der Verleihung des Jugendpreises 2019 soll das herausragende ehrenamtliche Engagement, die über zwei Jahrzehnte geschenkte, eigene Zeit und die Liebe zu den Menschen, für die Sie dies tut, gewürdigt werden.“

Glorreiche Rückkehr

Es war die große Rückkehr des Jugendpreises im Landkreis Northeim. Nach der einjährigen Pause und einer Neuaufstellung des Kreisjugendrings wurde der Preis nun wieder vergeben. Entsprechen stolz war Kreisjugendring-Chef Jan Mönnich auf die vielen Vorschläge und Kandidaten. Wie es sich gehört, habe es sich die Jury nicht leicht gemacht, Sieger zu finden.

Vertreter aller Nominierungen waren zu der Verleihung eingeladen, egal ob gewonnen oder nicht. Moderiert wurde die Preisverleihung von Kreisjugendring-Chef Jan Mönnich. Er gehörte zu denen, die im vergangenen Jahr den Hilferuf des Kreisjugendrings initiiert hatten. Kaum jemand wollte sich damals engagieren, auch mangels Nominierungen gab es deshalb 2018 keinen Preis für die Jugendarbeit im Landkreis Northeim. „Das ist schade gewesen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit einem gestärkten Kreisjugendring in die Periode starten können – und arbeitsfähig sind“.

Auch deshalb freut sich Mönnich über einen „großen Sprung“ bei der Teilnahme beim Online-Voting in diesem Jahr. „Vielleicht kommt ja der eine oder andere durch die öffentliche Darstellung der Preisträger auf die Idee, sich selbst zu engagieren“, hofft Landrätin Klinkert-Kittel.

Jugendpreis 2019 – Das Online-Voting ist beendet

Wie geht es jetzt weiter?

Die Jugendpreis-Jury tagt am 6. November 2019 und beendet damit den
zweiten Teil der Abstimmung zum Jugendpreis 2019 im Landkreis Northeim.

Am Freitag, dem 15. November 2019 findet um 19.00 Uhr auf der Katlenburg
in Kaltlenburg-Lindau die offizielle Preisverleihung durch die Landrätin
Frau Klinkert-Kittel und den Kreisjugendring Northeim e.V. statt.

Herzliche Einladung!

Der Kreisjugendring Northeim e.V. startet gestärkt in die Zukunft

Am vergangenen Montag (6. Mai) hat der Kreisjugendring Northeim e.V. im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung in Einbeck einen neuen Vorstand gewählt. Im letzten Herbst hatte die Dachorganisation für Vereine und Verbände in der Arbeit mit und für Jugendlichen im Landkreis Northeim noch einen Hilferuf über die Zukunft der Jugendorganisation gestartet. Dies konnte durch die große Bereitschaft vieler Vereine und Verbände abgewendet werden. 

Bea Kiefer und Jan Mönnich

“Wir haben unzählige Gespräche geführt”, sagt Jan Mönnich, jetzt 1. Vorsitzender im Kreisjugendring Northeim e.V. Es hat sich gelohnt. Die Zukunft des Kreisjugendringes Northeim e.V. ist gesichert. Jan Mönnich von der Evangelischen Jugend Leine-Solling übernimmt als bisheriger Beisitzer den Vorsitz. Sein Stellvertreter ist ab sofort Wolfgang Kiausch, der zuletzt als Kassenwart fungierte.

Neuer Kassenwart ist Heinz Schwingel vom Kreissportbund Northeim-Einbeck. Fünf Beisitzer ergänzen das Team. Es sind Petra Heidelberg-Heise und Sarah Gräßler von der Sportjugend Northeim-Einbeck, Daniel Schmalstieg, entsandt von der Kreisjugendfeuerwehr, Joachim Döring vom Verein Ferienfreizeit Schwangau, Julia Görlich vom Stadtjugendring Bad Gandersheim sowie Andreas Kohrs von der Kreisjugendpflege als beratendes Mitglied.

Besonders dankbar ist der Kreisjugendring für die viele Unterstützung, die er in den vergangenen Monaten erfahren hat. “Die Landrätin und die Kreisverwaltung samt Kreistagsfraktionen haben sich der Sache angenommen und uns sehr unterstützt”, sagt Mönnich. “Die Bedeutung des Gremiums Kreisjugendring wurde erkannt.” Ganz besonders zur Seite gestanden habe auch die Sportjugend samt Kreissportbund, die jetzt dauerhaft den Kreisjugendring personell unterstützen.

“Im Spätsommer wollen wir wieder voll arbeitsfähig sein”, so Mönnich. Das bedeutet konkret auch, dass es den Jugendpreis erneut geben wird. Außerdem ist ein Fachtag in Planung und es soll eine Auszeichnung für Unternehmen für die besondere Förderung der Jugendarbeit geben.

Am Abend wurde nicht nur der neue Vorstand gewählt, sondern auch eine langjährige Wegbegleiterin verabschiedet. Bea Kiefer wurde 2004 zur Beisitzerin gewählt, war von 2005 bis 2018 stellvertretende Vorsitzende und von 2006 bis 2018 außerdem Mitglied in der Jugendpreisjury. Ihr wurde im Rahmen der Sitzung für ihr großes langejähriges Engagement gedankt.

Auf dem Foto von links: Heinz Schwingel, Sarah Gräßler, Petra Heidelberg-Heise, Jan Mönnich, Daniel Schmalstieg und Joachim Döring

Neue Datenschutzverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzverordnung in Kraft. Dazu wurden für die Website des Kreisjugendrings Northeim e. V. die Grundsätze des Datenschutzes in einer Datenschutzerklärung dargestellt, die hier nachzulesen ist.

Alles Gute 2018!

Mit Bildern der wirklich gelungenen Verleihung des Jugendpreises im Landkreis Northeim 2017 durch unsere Landrätin, Frau Astrid Klinkert-Kittel, wünschen wir allen Freundinnen und Freunden der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Northeim für das Jahr 2018 die drei großen “G”: alles Gute, Glück und Gesundheit!
Eurer Kreisjugendring Northeim e. V.

 

Und: Ab Mai und bis zum 30. September 2018 sind wieder Vorschläge für den Jugendpreis im Landkreis Northeim 2018 möglich. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Vorschläge!

Mitgliederversammlung des Kreisjugendrings

Die weitere Entwicklung des Kreisjugendrings Northeim e. V. (Projekt “KJR goes 2024”) stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 20. November 2017 in den Räumen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Sixti. Die Delegierten der anwesenden sechs Jugendringe und fünf Mitgliedsverbände verständigten sich darauf, diesen Prozess bis zur Jahreshauptversammlung am 12. März 2018 abzuschließen.

Jugendpreis 2017 – Preisverleihung am 24. November 2017

Das Voting für den Jugendpreis im Landkreis Northeim 2017 ist mit Ablauf des 11. November 2017 beendet worden. Die öffentliche Verleihung des diesjährigen Jugendpreises durch die Ländrätin des Landkreises Northeim, Frau Astrid Klinkert-Kittel, wird am Freitag, den 24. November 2017, ab 19.00 Uhr in der Corvinus-(Jugend-)Kirche in Northeim erfolgen.

Mitgliederversammlung des Kreisjugendrings

Die nächst Mitgliederversammlung des Kreisjugendrings Northeim e. V. findet am Montag, den 20. November 2017, ab 19.30 Uhr in den Räumen der St. Sixti-Kirchengemeinde in Northeim, Hagenstraße, statt. Im Zentrum der Beratung stehen die Vorstellung der neuen Jugendschützerin des Landkreises Northeim und das Projekt “KJR24”.

Ausstellung “Der z/weite Blick”

Die Kreisjugendpflege Northeim lädt zur Ausstellung “Der z/weite Blick” (20. bis 27. Oktober 2017 in der Goetheschule, Einbeck) ein. Hier zum Download nähere Information zu der Ausstellung, die Diskriminierungen in Jugendkulturen zum Gegenstand hat. Anläßlich der Ausstellungseröffnung am 20. Oktober wird Gabriele Rohmann vom Archiv der Jgendkulturen e,. V., Berlin, anwesend sein.

41. Kreisjugendfeuerwehrtag

Ihren 41. Kreisjugendfeuerwehrtag hat die Kreisjugendfeuerwehr Northeim am 13. März 2017 erfolgreich absolviert.

In der Oberschule Bad Gandersheim waren 150 Delegierte und weitere Gäste dabei, als Florian Peters als Kreisjugendfeuerwart den Rechenschaftsbericht des Vorstandes einbrachte und anschließend drei alte Mitglieder des Vorstandes verabschiedet und drei neue gewählt wurden. Geehrt wurden auch die Jugendlichen, die unmittelbar vor dem Jugendfeuerwehrtag die Prüfung zur Jugendflamme, Stufe 3, abgelegt hatten.

Grußworte hielten die Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Frau Franziska Schwartz, der Erste Kreisrat, Dr. Hartmut Heuer, und der Vorsitzende des Kreisjugendrings Noertheim, Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt. Kreisbrandmeister Bernd Kühle sprach der Jugendfeuerwehr Anerkennung und Dank für ihre Arbeit aus.

Der 42. Kreisjugendfeuerwehrtag findet am 10. März 2018 in Moringen statt.

 

 

Teilhabe kommt gut!

Mit Grundsatzfragen der Teilhabe in Northeim haben sich über 20 Akteure aus dem Stadtgebiet befasst; unterstützt durch Winfried Pletzer, Referent für Kommunale Jugendarbeit und Jugendpolitik beim Bayerischen Jugendring, reflektieren sie, wie eine umfassende Teilhabe junger Menschen in Northeim ermöglicht werden kann. Sehr erfreulich: fünf Mitglieder des Northeimer Stadtrates (von den Fraktionen der CDU, des Bündnis ’90/Die Grünen und der SPD) nahmen an der Tagung teil – da sollte es nun in Sachen Teilhabe in der Kreisstadt zügig vorangehen.

Der hochinformative Folienvortrag des Referenten kann bei Jan Mönnich, dem Vorsitzenden des Stadtjugendrings Northeim e. V., bezogen werden.

Winfried Pletzer ist zusammen mit Werner Lindner (Fachhochschule Jena) auch Herausgeber eines Buches, das im Januar im Beltz Verlag erschienen ist und sich mit den grundsätzlichen und auch praktischen Fragen der kommunalen Jugendpolitik befasst (hier der Verlagsflyer).

Einbecker Jugendpreis 2017 vergeben

Vollbesetzes Haus: Vor zahlreichen Gästen aus Jugendarbeit, Kommunalpolitik und -verwaltung hat der Stadtjugendring Einbeck in der Halle des historischen Ratshauses den 29. (!!!) Jugendpreis  vergeben:

(Foto: Einbecker Morgenpost)

In der Kategorie I – Engagement unter 27 Jahre – wurde das Projekt “Wintermärchen” der Jugendkirche “marie” ausgezeichnet, in der Kategorie II – Engagement über 27 Jahre – Harald Klütz, der 1. Vorsitzende der Zierfischfreunde Einbeck, für die einzigartige und herausragende Jugendarbeit, die er seit Jahr leistet. In der Sonderkategorie wurden Nicole Fischer, Kerstin Hillebrecht und Henrik Probst von der Stadtjugendpflege Einbeck für ihren persönlichen Einsatz für die Einbecker Jugend ausgzeichnet.

Marcus Seidel, Einbecks Stellvertretender Bürgermeister, anerkannte die positive Arbeit der in der Jugendarbeit Tätigen in seinem Grußwort. Jan Störmer, der Vorsitzender des Stadtjugendrings Einbeck, begrüßte die Anwesenden: Es spielte die Einbecker Band Jamboree.

Der 30. Einbecker Jugendpreis soll im März/April 2018 vergeben werden.

Jugendpreis nun auch in Nörten-Hardenberg angekommen

jugendpreis-2016-nhIn einer kleinen Zeremonie wurde nun auch der Jugendpreis an die Jugendpflege des Fleckens Nörten-Hardenberg vergeben. Krankheitsbedingt noch bei der offiziellen Vergabe verhindert, erhielten Nicole Schade (3. von rechts) und Katrin Eisenhardt (3. von links) aus der Händen des Vorstandes des Kreisjugendrings Northeim e. V. ihren 2. Preis für ihr  vorbildliches Projekt “A Place to be”.

Jugendpreise 2016 vergeben

Der Jugendpreis im Landkreis Northeim als Auszeichnung vorbildlichen Engagements in der Jugendarbeit und für die Jugendarbeit ist im (neuen) “Haus der Jugend” in Einbeck durch Frau Landrätin Astrid Klinkert-Kittel vergeben worden.

jugendpreis-2016Mit dem 1. Preis in der Kategorie A (“Jugendpreis für gute Projekte und gute Ideen in der Jugendarbeit”) wurde an das Projekt “Ab in die Spielzeugwelt” (Kinderzirkus Fidibus, Northeim) ausgezeichnet, während zwei gleichrangige 2. Preise an das Projekt “A place to be” (Jugendpflege Nörten-Hardenberg) und das Projekt “Vorlesen macht stark & Zuhören macht Spaß. Kinder erLEBEN Geschichten und Bücher” (Kristin König, Hardegsen) gingen.

In der Kategorie B (“Jugendpreis als Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit”) ging der 1. Preis an Wolfgang Kiausch (Northeim), der 2. Preis an Melanie Schikorr (Einbeck) und der 3. Preis zu gleichen Teilen an die Jugendinitiative Musik in Einbeck (Jimie e. V.) und die Spielplatzfreunde Ellierode (Hardegsen).

In der Kategorie C (“Förder/innen der Jugendarbeit“) wurden der Förderkreis der Gurndschule Hardegsen e. V. (1. Preis) und die Stadt Einbeck (2. Preis) für Ihr Engagement ausgezeichnet.Logo Stadtsparkasse Einbeck

Kreissparkasse NorthLogo KSNeim und Sparkasse Einbeck sorgen durch ihr Engagement dafür, dass der Jugendpreis (trotz der Einsparungen im Kreishaushalt) weiter vergeben werden kann. Bis zum 30. September 2016 konnten Meldungen eingereicht und bis zum 12. November 2016 konnte gevotet und die Stimme für die Vorschläge abgegeben werden. 1.800 Voterinnen und Voter machten von dieser erstmalig gegebenen Möglichkeit der Mitwirkung aktiven Gebrauch.

Erstes Gespräch mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Ein erstes Gespräch hat der Vorstand des Kreisjugendrings mit Northeims neuer Landrätin, Frau Astrid Klinkert-Kittel, geführt. Im Zentrum des Gesprächs standen das gegenseitige Kennlernen, die Vorstellung der Aufgaben und Leistungen des Kreisjugendrings, die Sicherung eines für Kinder und Jugendliche – insbesondere auf dem Weg zu Schule und Ausbildung – angemessenen Öffentlichen Personennahverkehrs und die Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung im Landkreis. Vereinbart wurde, sich auch künftig zu zentrelen Fragen der Knder- und Jugendarbeit auszutauschen.

Auch der neue Leiter des Kreis-Jugendamtes (FB V), Herrn Martin Brünig, ist zu einer ersten Kontaktaufnahme mit dem Kreisjugendring bereits eingeladen worden.

KSN-Spielfest 2016

KSN-Spielfest 1Mehr als 1.500 Kinder haben am Spielfest aus Anlass des 150. Jubiläums der Begründung der Kreisparkasse Northeim am zweiten Juli-Wochenende auf dem Northeimer Münsterplatz teilgenommen – sagen die Organisatorinnen und Organisatoren. Und sie dürften Recht haben. Bei traumhaftem Wetter hatten die Kinder ihren Spaß, an den 45 Aktionen teilzunehmen.

Neben dem Stadtjugendring Northeim war auch der Kreisjugendring mit seinem Zelt und der Buttonmaschine vertreten: Mehr als 500 Buttos gingen über den Tisch – ob nun selbst gemalt oder ausgeschnitten aus einem Berg Kinder- und Jugendzeitschriften.

Die Gelegenheit wurde auch genutzt, für den neuen “Jugendpreis im Landkreis Northeim” zu werben, für den nun die Meldungen bis zum 30. September eingereicht werden können.

Mehr Beteiligung junger Menschen erwartet!

Kreisjugendring Northeim e. V.: Kommunalwahl Chance für mehr Teilhabe junger Menschen

Pressemitteilung vom 22. Juni 2016

NORTHEIM. Für eine Verstärkung der Teilhabe Jugendlicher spricht sich der Kreisjugendring Northeim e. V. im Vorfeld der Kommunalwahl aus: „Den neuen Gemeinde- und Stadträten bieten sich vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen ins Boot zu holen, wenn es darum geht, die Kommunen im Landkreis Northeim zukunftsfest zu machen“, betont der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt.

Zu zeigten zum Beispiel das Projekt „A Place To Be“ aus Nörten-Hardenberg und die „Stadtmacher“ aus Northeim, wie durch vorbildliches Engagement junge Menschen für die Themen ihrer Gemeinde oder Stadt interessiert werden können. Insgesamt gehe es darum, vor Ort passgenaue Lösungen zu entwickeln, „wie junge Menschen ihre Interessen formulieren und sich in kommunalpolitische Prozesse einbringen könnten, ohne gleich Mitglied einer politischen Partei oder in den Stadtrat gewählt werden zu müssen“, hebt der Kreisjugendring hervor.

Deutlich werde, so Wendt (der als Forscher an der Hochschule Magdeburg derzeit bundesweite Erfahrungen von Projekten der kommunalen Teilhabe junger Menschen auswertet), dass den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ein zentrale Verantwortung zufalle: „Die Verwaltungschefs sind es, die als Motoren der Beteiligung fungieren. Sind sie desinteressiert, dann läuft gar nichts!“ Mit Blick auf die Kommunen im Landkreis Northeim, so der Kreisjugendring, sei „hier noch deutlich Luft nach oben!“ Der Jugendring erwarte, dass die neu gewählten Räte die kommende Wahlperiode nutzen werden, der Beteiligung junger Menschen mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Sie könnten den Bürgermeister „behilflich zu sein, kreative Wege zu entwickeln, wie sie Jugendliche zu Wort kommen lassen und wie sie deren Ideen in die Praxis der Verwaltungen einfließen lassen können“.

Dies sei auch der Zukunft zugewandt: Es gäbe einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen den positiven Erfahrungen, als junger Mensch gehört und berücksichtigt zu werden, und der Bereitschaft, auch künftig im Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen. Auch mehrten sich aus der Forschung die Hinweise, dass junge Menschen, die ihren Heimatort für Ausbildung und Studium verlassen haben, zurückkehren, wenn sie solche guten Erfahrungen zuvor gesammelt haben. „Wer also glaubt, dass Teilhabe eine nette Spielerei ist, der hat nicht verstanden, dass damit auch ein Stück Zukunft der eigenen Kommune mitentschieden wird“, ist sich Peter-Ulrich Wendt sicher.

So sei es zum Beispiel nicht damit getan, einzelne Jugendliche in den Jugendausschuss des Stadtrates zu berufen, wo sie ohne Stimmrecht und darauf angewiesen, dass der Ausschuss überhaupt einmal zusammentritt und sich mit Jugendfragen befasst, oft zur Untätigkeit verdammt sind: „Das kommt bei Jugendlichen ganz schlecht an, spricht sich herum und führt zu dauerhaften Frustrationen“, so die Einschätzung des Kreisjugendrings Northeim. Und: „Es reicht auch nicht aus, wenn sich ein Bürgermeister fotogen mit ein paar Kindern und Jugendlichen ins Szene setzt, praktisch aber zur Stärkung jugendlicher Beteiligung keinen Finger rührt“, betont Wendt: „Das ist ganz schlicht uralter Stil, jedenfalls nicht schlau. Jugendliche finden das nur peinlich“.

Mitgliederversammlung 2016

2016-05-23 MVStefan Kraus (rechts) vom Turm 2.0 e. V. stellte die Jugendkneipe “Turm 2.0” (facebook-Link) in den Räumen des alten Stadttorturms im Jugend- und Kulturzentrum “Alte Brauerei” in Northeim anläßlich unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 23. Mai vor. Der “Turm” ist nun eine selbstorganisierte (nicht-kommerzielle) Jugendkneipe – ganz das, was die Jugendinitiative für ein Jugend- und Kulturhaus Northeim (Armin Koch, Klaus Bäcker, Michael Lange und Peter-Ulrich Wendt) 1986 konzipiert hatte. Manche Dinge dauern eben etwas länger in Northeim …

Während der Mitgliederversammlung wurden unter anderem auch die Pläne des Vorstandes für den Jugendpreis 2016 vorgestellt, über die Situation junger Flüchtlinge im Landkreis Northeim gesprochen und eine Perspektive des im Herbst neu zu wählenden Vorstandes  erörtert – danach werden alle derzeitigen Vorstandsmitglieder (Bea Kiefer, Christina Traupe, Wolfgang Kiausch, Jan Mönnich und Peter-Ulrich Wendt) noch einmal für weitere zwei Jahre zur Verfügung stehen (Peter-Ulrich Wendt als Vorsitzender definitiv ein letztes Mal). An der Vorstandsarbeit interessierte Mitglieder können diese Gelegenheit nutzen, sich den Vorstand und die Vorstandsarbeit die nächsten zwei Jahre “anzuschauen” und sich prüfen, ob sie eine längere Passage ihrer Biografie diese wichtige ehrenamtliche Arbeit leisten wollen.

Dass der Kreisjugendring Northeim wichtig ist, das hat der Herbst 2015 gezeigt, als der Landkreis rigoros die Mittel für die Jugendförderung zusammenstrich. Ohne Kreisjugendring gäbe es heute z. B. keinen Jugendpreis und auch keine Förderung der kreisweit tätigen Jugendverbände. In vielen Gesprächen mit vielen Akteuren konnten die Jugendstiftung des Landkreises und die beiden Sparkassen überzeugt werden, hier für’s erste “einzuspringen”.

Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit

Der Landkreis Northeim hat sich eine Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit gegeben, die Ihr hier in der aktuellen Fassung einsehen und mit den entsprechenden Antragsunterlagen abrufen könnt:

Richtlininie zur Förderung der Jugendarbeit

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für eine Ferienfreizeit, eine Auslandfreizeit oder eine Jugendleiter/innen-Ausbildung

Anlage zum Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für eine Ferienfreizeit, eine Auslandfreizeit oder eine Jugendleiter/innen-Ausbildung

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gem. Ziff. 3.4 der Richtlinien (15-Euro-Zuschuss)

Anlage zum Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gem. Ziff. 3.4 der Richtlinien (15-Euro-Zuschuss)

Anlage (Antrag der Erziehungsberechtigten) zum Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gem. Ziff. 3.4 der Richtlinien (15-Euro-Zuschuss)

Haftungs- und Versicherungsfragen in der Jugendarbeit

Vereine, Verbände, Jugendinitiativen und die kommunale Jugendpflege organisieren in jedem Jahr zahlreiche Veranstaltungen, Fahrten und Freizeiten, Bildungsseminare und Kultur-Events. Doch auch wenn viele Veranstaltungen gut organisiert und vorbereitet sind, können Schäden, Unfälle oder Probleme mit dem Versicherungsschutz auftreten. Dann stellen sich zahlreiche Fragen: Wie war das doch gleich mit der Haftung? Haben wir überhaupt den richtigen Versicherungs­schutz? Wie sieht es mit der Haftung des Vereins aus?

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Kommunalwahl 2016: Wie mobil sind wir eigentlich?

Am 11. September 2016 werden die Räte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim und der Kreistag neu gewählt. Ganz entscheidend für die Zukunft unseres Landkreises wird sein, ob dabei auch die Interessen und Belange junger Menschen eine Chance haben – und ob Kandidatinnen und Kandidaten für die Räte und den Kreistag gewählt werden, die entweder selbst noch jung sind (das wäre die bessere Lösung) oder wenigstens die Vorstellungen junger Menschen sehen, verstehen und in die politische Beratung einbringen können (zur Not geht das auch). Weiterlesen

Juleica beantragen

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Du musst mindestens 16 Jahre alt sein, um die JuleiCa zu bekommen und Du musst die für deine Tätigkeit in der Jugendarbeit notwendige persönliche Zuverlässigkeit besitzen. Natürlich brauchst Du auch  einen Träger bei dem Du aktiv in der Jugendarbeit tätig bist.

Natürlich kannst Du die Seminare auch schon mit 15 Jahren besuchen, aber die JuleiCa erhältst Du erst dann, wenn Du 16 Jahre alt bist. In begründeten Ausnahmefällen kannst Du auch schon mit 15 Jahren die JuleiCa bekommen, aber nur in Ausnahmefällen und auch nur auf Antrag des Trägers, für den Du tätig bist. Der Träger muss unter Umständen begründen, warum Du die JuleiCa schon früher erhalten sollst.

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