Jugendpreis 2017 – Voting Kategorie A

Jugendpreis für gute Projekte und gute Ideen in der Jugendarbeit (Kategorie A)

Ausgezeichnet werden können von Verbänden, Gruppen, Vereinen, Institutionen, Initiativen etc. durchgeführte Projekte oder neue, innovative Projektideen, auch wenn diese noch nicht durchgeführt worden sind.

Voting (bis zum 11. November 2017) hier am Ende der Vorstellungstexte!

(in der Reihenfolge des Zugangs)

 

Vorschlag A1

Ehrenamtliche Leitung der Kita „Kinderhof am Katelbach“, in der die zu betreuenden Kinder schwerpunktmäßig an naturwissenschaftliche Grundlagen und die nahe Tier- und Pflanzenwelt herangeführt werden

Der Verein zur Förderung des Kinderhofs am Katelbach in Katlenburg betreibt durch eh-renamtliche Vorstandsmitglieder und Geschäftsführung die Kindertagesstätte „Kinderhof am Katelbach“. Hier übernehmen vorwiegend Eltern die verantwortungsvollen Positionen und leiten die Einrichtung. So werden enorme Verwaltungskosten eingespart und ein Betrieb wird überhaupt erst möglich. Zwei Erzieherinnen und eine Reinigungskraft sind hauptberuflich beschäftigt und kümmern sich um die bis zu 17 Kinder und die Kindertagesstätte.

Der Verein und die Erzieherinnen haben sich zum Ziel gesetzt, die zu betreuenden Kinder in der Kita schwerpunktmäßig an naturwissenschaftliche Grundlagen und die umgebende Tier- und Pflanzenwelt heranzuführen.

Der Kindergarten liegt in unmittelbaren Nachbarschaft zu einem Bauernhof, der Katelbach fließt am Grundstück vorbei und ein kleines Waldstück ist vorhanden. Diese idealen Bedingungen gewährleisten den direkten Umgang mit Tieren und Pflanzen und naturwissenschaftliche Grundlagen können praxisnah vermittelt werden. Dies hat schon mehrmals den Gewinn des Preises „Haus der kleinen Forscher“ eingebracht.

Das Mittagessen wird täglich selbst zubereitet und häufig durch das selbstgepflanzte Gemüse und Obst ergänzt.

Der „Kinderhof am Katelbach“ hat durch seine ehrenamtliche Führung und seine pädago-gischen Ausrichtung Neuland beschritten. Das Konzept ist erfolgreich und bei den Neu-anmeldungen ist die Nachfrage groß.

 

Vorschlag A2

Roma-Jugend Initiative Northeim-Plattform für Südniedersachsen

Die Ziele des Projektes ist es eine Plattform für Südniedersachsen zu schaffen bzw. für Landkreis Northeim und Göttingen in dem die Jugendliche aus den vier Verbänden die Möglichkeiten haben gemeinsam deren Freizeit zu gestalten, Angebote wahr zu nehmen, kreativ zu sein,Hip-Hop dancen, sich über andere Themen wie Antiziganizmus bzw. Gender-Studis usw. unter einander sensibilisieren, sich weiterbilden, vernetzen, Freuntschaften schließen und natürlich sich für eine bessere Gesellschaft engagieren und gemeinsam eine neue, bunte Gruppe werden von verschiedenen Jugendlichen. Durch die Plattform wollen wir das Thema „ Die Pampa lebendiger machen“ aufgreifen, in dem wir verschiedene Jugend-Verbände zusammen als eine Gruppe in laufe des Projektes zusammenbringen und somit auch nachhaltiges und langfristiges für die Region bringen kann wie bpws. neue Bunte Initiative oder zukünftige, ähnliche Projekte. Das Projekt hat einmal das Thema „Pampa lebendiger machen“, sich weiterbilden, sich gesellschaftlich engagieren und Jugendliche aus vier Gruppen zusammenbringen aufgegriffen.

 

Vorschlag A3

Oster- und Sommerferienprogramm der Kinderfeuerwehr Thüdinghausen

Bei den jeweiligen Ferienprogrammen handelt es sich um 2-3 Tage, die Kinder und Jugendliche am und im Dorfgemeinschaftshaus Thüdinghausen verbringen können. An diesen Tagen wird gemeinsam mit den Kindern gekocht, gebastelt, gespielt (Brettspiele, freies Spielen auf dem Sportplatz, u.a.), Lagerfeuer gemacht, Stockbrot gebacken, Nachtwanderung durchgeführt und übernachtet (Ostern im DGH, im Sommer in Feuerwehrzelten draussen). Die Kinder helfen hierbei aktiv bei der Essenszubereitung, aufdecken von Geschirr, abräumen der Tische und abwaschen mit. Dies ist gewollt und wird auch von den Kindern gerne mitgemacht. Es soll u.a. zur Selbstständigkeit der Kinder beitragen. Das „Wir“ oder auch Gemeinschaftsgefühl steht bei der ganzen Aktion im Vordergrund! Die Ferienprogramme sind grundsätzlich für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Dorf offen. Es muß keiner in der Feuerwehr oder sonstigen Vereinen Mitglied sein. Alle sind gern gesehen.

 

Vorschlag A4

Goetheshop Gooetheschule Einbeck

Die SuS haben zusammen mit der SV-Beratung und weitere Lehrkräften den Goetheshop etabliert. Dieser vertreibt Shirts, Hoodies, Poloshirts, Shorts, Schlüsselbänder, Taschen und bald vieles mehr. Auch online sind wir auf FB und instagram vertreten – und natürlich auf der Schulhomepage. Der Erlös (meist 1-2 Euro pro verkauften Artikel) geht an die aktuellen Oberstufenjahrgänge. Eine Modenschau wurde zum Tag der offenen Tür durchgeführt, außerdem ein Fotoshooting im PS Speicher. Ein neues Fotoshooting und eine Modenschau auf der EULE werden folgen. Ebenso werden wir mit einem eigenen Stand auf der Eule vertreten sein.

 

Vorschlag A5

KGS Spezial „Dresscode in der Schule“ und „Jahsbergcenter Moringen“
Wir haben mit einer Schulklasse der KGS Moringen bisher zwei Themen als Schülerzeitungsprojekt aufbereitet: „Dresscode in der Schule“ und „Jahsbergcenter Moringen“. Dazu gehörte die Recherchearbeit, das Schreiben der Artikel sowie das Layout der Zeitung. Beide Projekte haben uns sehr viel Spaß gemacht .

 

Vorschlag A6

Es war einmal… Märchenhaftes Hardegsen erleben
In vielen orientalischen Ländern sind Märchenerzähler an öffentlichen Plätzen immer noch üblich. Das gesprochene Wort, die ruhige Atmosphäre und die Muße zum Zuhören – Märchen sind gerade in der üppigen Medienlandschaft Seelennahrung für Kinder und auch für Erwachsene. Das Erzählen hat gegenüber den medialen Präsentationen den Vorteil, dass die Kinder über den Austausch der Zuhörersignale anders an der Geschichte beteiligt werden. Darum erinnern sich Kinder an Erzählungen sehr viel länger und genauer als mediale Geschichten. Indem sie Geschichten aufnehmen, erhalten sie Stoff für ihre eigenen Phantasien, können daran ihr eigenes Innenleben ausbilden, ihre Wünschen und Träume daran konkretisieren.

„Es war einmal…“ heißt es in diesem Jahr bei der 1. Hardegser Märchenzeit. Am 10. September, am Tag des offenen Denkmals, fand um 13 Uhr auf der Burg Hardeg und um 14 Uhr am Wachturm jeweils eine Märchen-Lesung für alle Interessierte statt. Im Burgkeller wurde mit Hilfe des Kamishibais und weiteren Utensilien wie einer Spindel, einer Dornenhecke und einer Wiege, das Märchen Dornröschen präsentiert. Der letzte erhaltene Hardegser Wachturm wurde als Rapunzel-Turm“ umfunktioniert und verschönert- Mit einem eigens angefertigten Rapunzelzopf. Anschließend konnten sich alle Gäste bei einem Märchenbuffet (mit Schneewittchenkuchen, (nicht vergifteten) Äpfeln, (Frucht-)Zwergen, Lebkuchen, Brezeln und vielem mehr) im Familientreff stärken

 

Vorschlag A7

Wunschgroßelternprojekt des Kinderschutzbundes Northeim

Hiermit möchte ich das Wunschgroßelternprojekt des Kinderschutzbundes Northeim für eine Auszeichnung vorschlagen.

Hier werden mit viel Liebe handverlesene Ehrenamtsträger gesucht und gecoacht und dauerhaft begleitet und diese einer passenden Familie „an die Hand gegeben“, auf dass ein Baby/Kind/Jugendlicher AUF DAUER ein weiteres (Wunsch-)Familienmitglied außerhalb des elterlichen Haushaltes erhält, wenn eigene Großeltern nicht zur Verfügung stehen.

Diese Wunschgroßeltern sind nicht bloße Babysitter, sie sollen idealerweise wie leibliche Verwandtschaft für das Kind dauerhaft zur Verfügung stehen und für das Kind da sein, auch durch die Vermittlung eigener Wertvorstellungen und auch durchaus mit dem Recht, dem Kind eine gewisse „Erziehung“ mit auf den Weg zu geben, falls nötig.

Dafür ist es besonders wichtig, die „richtigen“ Wunschgroßeltern auszuwählen -die Chemie muss zwischen allen Beteiligten stimmen!- und diese im Rahmen des Projekts dauerhaft zu begleiten. Sehr aufwendig ist es m.E. auch, überhaupt Interessierte für dieses langfristige Projekt zu finden und daran zu binden, deswegen könnte das Preisgeld hier besonders sinnvoll angelegt werden.

 

Vorschlag A8

ZusammenHalt „Krasser Move zwischen Angst und Mut“

Kreative Bearbeitung des Prozesses des Erwachsenwerdens mit Jugendlichen aus dem Betreuten Jugendwohnen, des Kinderdorfs und der Förderschule Uslar. In mehreren Wochenenden von Mai – September und einer kulturpädagogischen 5 tägigen Theaterprobenfahrt nach Köln erarbeiten sich 12 Jugendliche ihr eigenes Theaterstück. In Kooperation mit den regionalen Verein Arte Events. Überregional mit dem Verband der Albert-Schweitzer Kinderdörfer, Act to Be. Regie durch den Schauspieler Timo Hübsch Großauftritt zur Nacht der Kultur in Uslar. Im Prozess des Erwachsenwerdens machen Jugendliche immer häufiger Diskremminierungserfahrungen. Das Theaterstück stellt schonungslos diese Prozesse dar und lässt den Zuschauer auch nicht alleine, sondern stellt Lösungsvorschläge vor. Die Zuschauer konnten erleben, wie Mut und Angst sich begegnen und klar wird: Mut heißt nicht keine Angst zu haben, aber du kannst dich entscheiden, dass es Wichtigeres gibt als Deine Angst. unser Stück erzählt aus dem Alltag von Jugendlichen. Von ihren Erfahrungen. Vom Ausgrenzen. Vom Kleinhalten. Vom Einschüchtern. Vom Verletzen. Und von Spaß. Von Lebensfreude. Von Gemeinsamkeiten. Das Stück ist entstanden aus den eigenen Impulsen der Jugendlichen. Flankiert wurde das Projekt von Sozialpädagoginnnen aus dem Betreuten Jugendwohnen, welche in den kreativen Bereichen Theater, Literatur, bildende Kunst und Fotografie zusatzausgebildet sind. Das Projekt wurde unterstützt von dem Bündnis für Bildung „Kultur macht Stark“

 

Vorschlag A9

Buswerbekampagne „STEIG JETZT EIN“ der Stadtjugendfeuerwehr Einbeck

Die Stadtjugendfeuerwehr Einbeck hat in diesem Jahre eine Buswerbekampagne „STEIG JETZT EIN“ gestartet. Warum diese Kampagne? Leider sind die Mitgliederzahlen rückläufig bei den Jugendfeuerwehren. Die Jugendlichen sind aber ein wichtiger Bestandteil für die Nachwuchsgewinnung der aktiven Wehr, sie werden die Brandschützer von morgen. Damit das weiterhin so bleibt, unterstützt die Stadtjugendfeuerwehr die 13 Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet Einbeck, um neue Mitglieder zu werben. Mit finanzieller Unterstützung heimischer Unternehmen und Institutionen konnte ein Linienbus als Werbeträger gestaltet und beklebt werden. Der Linienbus fährt jetzt 3 Jahre im Stadtgebiet seine Runden und holt die jungen Leute in ihrer eigenen mobilen Welt ab, sei es zur Schule oder zu Freunden. Der direkte Kontakt ist somit gegeben, um sie neugierig machen. Die Buswerbung ist ein gelungenes und wichtiges Element der Öffentlichkeit. Um den Nachwuchs zu sichern müssen alle Möglichkeiten der Werbung ausgeschöpft werden. Die Hoffnung liegt darin, dass die Jugendfeuerwehren damit mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten.

 

Vorschlag A10

Luther-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche

»Mach’s wie Martin Luther! Nagel Deine Meinung an die Kirchentür«, dazu rufen die St. Alexandri-Stiftung und der Einbecker Jugendpfleger auf. Bei einem Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche eingeladen, mitzuteilen, was sie unbedingt schon einmal der Welt sagen wollten.
Das kann auch in Form von Raps, Sketchen, Präsentationen oder eigenen Lieder geschehen, aber auch per »Anschlag« auf ein mobiles massives Portal, das vom 22.09. bis 30.09.17 direkt vor der Münsterkirche in Einbeck aufgestellt ist. Der Reformator wendete sich gegen die Ausbeutung durch den Ablasshandel, den Kirche und Fürsten organisierten. Gesagt werde, er habe 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg genagelt. Im Rahmen des Lutherjahres nahm man dies zum Anlass, Kinder und Jugendliche einzuladen, zu sagen, was sie beschäftige und was sie sich von Kirche, Welt und Gesellschaft wünschen und erhoffen.

Es geht nicht darum, »nur mal schnell die Welt zu retten«, sondern sich über kirchliche und weltliche Themen zu äußern, die den Jungen und Mädchen am Herzen liegen und über die sie sich Gedanken machen – also »unerschrocken den Mitmenschen und Politikern zu sagen, was sie möchten«. Alle Kinder und Jugendlichen von 3 bis 17 Jahren sind hierzu eingeladen.

Einsendeschluss der Beiträge ist der 17. Oktober. Teilnehmen können Einzelpersonen, aber auch Gruppen, Vereine, Schulklassen, Kindergartengruppen oder weitere Initiativen.

 

Vorschlag A11

Parkourtraining im Haus der Jugend Einbeck

Bei Parkour geht es um Freiheit. Die Kinder und Jugendlichen bewegen sich dich durch die Stadt, ohne Rücksicht auf Hindernisse zu nehmen. Sie überwinden diese mit Sprüngen oder Kombinationen von verschiedenen Bewegungen.

Aber am Anfang steht das Training. Die verschiedenen Facetten von Parkour beanspruchen Körper und Geist. Die Kinder und Jugendlichen müssen Techniken erlernen, um verschiedene Hindernisse zu überwinden.

Beim Parkours beschreitet man ungewöhnliche Wege und überwindet Hindernisse wie Mauern und Treppen mit Sprüngen und Klettereinlagen. Damit bewegt man sich im urbanen, öffentlichen Raum, wo man Rücksicht auf andere nehmen muss. Zur Philosophie des Parkour gehört es auch zu lernen, mit der eigenen Angst umzugehen. Aspekte wie eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper, Kreativität und die Freiheit der Bewegung werden vermittelt.

Kiren Caninberg und Nele Herold als Mitarbeiter im Haus der Jugend werden von den Kindern und Jugendlichen bei ihrem wöchentlichen Übungsstunden förmlich überrannt und verstehen es in diesem in unserer Region einzigartigen und innovativen Angebot die Kinder und Jugendlichen zu begeistern.

 

Vorschlag A12

Tanzprojekt der Jugendkirche Marie „Station Menschheit“

Das Publikum war wieder einmal hingerissen von dem diesjährigen Tanzprojekt der Jugendkirche »marie« mit dem Titel „Station Menschheit“.

Insgesamt 16 Tänzer und Tänzerinnen haben innerhalb von drei Monaten eine Tanzinszenierung auf die Beine gestellt, die fasziniert, berührt und vor allem zum Nachdenken angeregt hat.

Am Anfang war das Wort und bildete das Fundament für eine selbst kreierte zukunftsweisende Geschichte über Versuchung und Verbrechen, sowie der Vergangenheit und Zukunft der Menschheit, von der auch das Publikum ein Teil gewesen ist.

Schritt für Schritt wurde die Story aus den Köpfen der Tänzer in Bewegungen umgesetzt und es entstand eine 90minütige grandiose Aufführung.

Neun Wochen haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am neunten Tanzprojekt gearbeitet und sich dabei vom schmerzenden Muskelkater über rauchende Köpfe bis hin zu pulsierenden Ideen vorgetastet. Da wurde ein Fuß vor den anderen gesetzt, manchmal aber auch einer zurück – das hat sich gelohnt, die Zuschauer wurden im Herzen berührt.

Das Tanzprojekt der Jugendkirche Marie ist für die Tänzer und Tänzerinnnen ein besonderer Erfahrungs- und Experimentierraum und gibt ihnen Gelegenheit zu Erkenntnisfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung, die in einer hervorragenden Inszenierung am Ende auch an die Zuschauer weitergegeben wird.

 

Vorschlag A13

Theatergruppe Hardegsen

„Was wäre eigentlich, wenn das was wir als normal empfinden etwas ganz anderes wäre? Sozusagen umgedreht.“ Dieser Frage näherten sich in den vergangenen Monaten 12 Jugendliche und junge Erwachsene in einem theaterpädagogischen Projekt in Hardegsen und Moringen. Die Gruppe entstand aus dem Wunsch einiger junger Menschen, die sich auf einer Theaterfreizeit kennenlernten und das gemeinsame Theater-Spielen für sich entdeckt hatten. Die Jugendpflege Hardegsen sowie ev. Kirchengemeinden Moringen und Hardegsen nahmen sich in Kooperation diesem Wunsch an und gaben den Teilnehmern/innen Raum und Zeit ihrem Interesse nachzugehen und unterstützten sie bei allem was notwendig war.

In regelmäßigen wöchentlichen Treffen setzte sich die Gruppe mit unterschiedlichen Themen und Fragen auseinander. Was wäre wenn z.B. Homosexualität das gängige Modell der Liebe wäre? Wenn Frauen das „starke Geschlecht“ wären? Wenn das was wir zum Leben brauchen wie Sauerstoff und Strom und Wasser nicht frei verfügbar wären, sondern hart erarbeitet werden müssten. Oder was wäre wenn das Alleinsein ganz normal wäre und jeder isoliert für sich ohne Gefühle wie Liebe, Wut auf den anderen und Trauer lebte? Diese und noch viel mehr Fragen wurden bearbeitet und hinterfragt und mit unterschiedlichsten theaterpädagogischen Methoden zu Szenen und kleinen Geschichten neu erfunden.

Am Ende entstand ein kleines Stück, das auch vor Publikum aufgeführt wurde.

 

Vorschlag A14

Pony Reiten beim Reiterverein Weser-Solling

Im Reiterverein Weser-Solling in Bodenfelde findet einmal monatlich Pony-Reiten für 3 – 6 jährige mit großem Zuspruch nach dem Motto „jedes Kind sollte mit einem Pony aufwachsen“ statt. Unsere Schulponies werden geputzt, geschmust, geknuddelt und natürlich geritten. Spielerisch wird der Umgang mit dem Partner Pferd/Pony erlernt. Meistens sind auch die „festen“ Reitkinder mit von der Partie und so wird es immer lustig und kunterbunt, draußen, drinnen, vorwärts oder rückwärts auf dem Pferderücken. Hauptsache gute Laune! Und zum Abschluss gibt es für alle die heißgeliebten frisch gebackenen Waffeln.

Viele der bis zu 30 fest angemeldeten Reitkinder bei unserem festen Reitlehrer sind auf diesem Wege zum Reiterverein Weser-Solling gekommen. Johanna Fricke und Alina Borchert denken sich jedes Mal ein besonderes Highlight für den tollen Pony-Samstag aus. Die Kinder sind so stundenlang an der frischen Luft außerhalb von Handy, Spielekonsolen, und anderen Medien und lernen so spielerisch Verantwortung für den Freund und Freizeitpartner Pferd/Pony zu tragen. Das Pferd wird so oftmals zum Seelentröster und Freund, nicht nur zum Sportkamerad.

 

Vorschlag A15

„Was ist der Mensch?“
„Was ist der Menschen?“ – es ist eine Grundsatzfrage, die Philosoph*innen und Denker*innen seit Jahrtausenden bewegt. Auch eine Gruppe engagiertet junge Leute der Evangelischen Jugend Norteheim und des Tanzstudios Kerstin Baufeldt hat sich auf die Suche nach Klärung begeben: Sie fanden Antworten im Rahmen ihres gleichnamigen Theater- und Ausdruckstanzprojekts, das im Mai 2017 in der Northeimer Corvinuskirche dreimal zur Aufführung kam.

Virtuos setzen Sie szenisch Gefühle der Liebe und der Gewalt, der dunklen Triebe und der Freundlichkeit, der Angst und der Hoffnung, Irrwege und neue Pfade in Szene und ließen ihr restlos begeistertes Publikum so teilhaben an der Sinnsuche, die junge Menschen heute umtreibt: Umzugehen mit den widerstrebenden Emotionen, einen Kompass zu finden, einen Weg für sich und das eigene Leben zu beschreiben.

Auf einen Eintritt für ihre Performances verzichteten sie, dankten aber für Spenden (immerhin 1.250 Euro), die der Kinder- und Jugendtrauerarbeit LuToM zu Gute kamen.

Die junge Leute bewiesen Kreativität, Engagement, Durchhaltevermögen und Selbstlosigkeit – auch dies ist eine Antwort auf die Frage: Was ist der Mensch?

 

Vorschlag A16

Boxtraining im Haus der Jugend Einbeck

Boxen steht für Energie, Fitness und Spaß! Mit der Teilnahme an diesem neuen Angebot im Haus der Jugend können die Jugendlichen ihre Ausdauer, Körperbeherschung, mentale Stärke und Kraft gezielt trainieren. Training am Boxsack, technische Partnerübungen, schweißtreibendes Zirkeltraining für Kraft und Ausdauer: Das Repertoire des Boxsports ist groß.

Boxen bedeutet aber auch und das macht es so wertvoll für die Jugendarbeit: Arbeiten an sich selbst. An und über die eigenen Grenzen gehen, konzentriert und diszipliniert trainieren. Das stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und den Charakter.

In seiner langjährigen Erfahrung als Pädagoge und Trainer kann Yasin Yilmaz, der Leiter des Angebotes und pädagogischer Mitarbeiter im Haus der Jugend sagen: „Im Training lernt man neben den sportspezifischen Techniken vor allem auch Respekt vor dem Sport und seinem Regelwerk, Respekt vor dem Gegenüber und vor sich selbst. Boxen bedeutet nicht „draufschlagen“. Boxen steht für Leistung, den kontrollierten Wettkampf und das respektvolle gemeinsame Trainieren. Jeder Teilnehmer kann natürlich seine individuellen Ziele verfolgen, von grundlegender Fitness bis hin zum Wettkampfniveau.

Trainer Yasin Yilmaz konnte in den letzten Monaten etliche Jugendliche weiblich und männlich, für den Boxsport und die regelmäßige Teilnahme begeistern. Im Moment nutzen ca. 35 Teilnehmer dieses innovative und außergewöhnliche pädagogisch wertvolle Angebot.

 

Hier kann abgestimmt werden (einen Vorschlag anklicken, Code übertragen und mit Button „Abstimmen“ absenden):

Jugendpreis für gute Projekte und gute Ideen in der Jugendarbeit
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