Jugendpreis nun auch in Nörten-Hardenberg angekommen

jugendpreis-2016-nhIn einer kleinen Zeremonie wurde nun auch der Jugendpreis an die Jugendpflege des Fleckens Nörten-Hardenberg vergeben. Krankheitsbedingt noch bei der offiziellen Vergabe verhindert, erhielten Nicole Schade (3. von rechts) und Katrin Eisenhardt (3. von links) aus der Händen des Vorstandes des Kreisjugendrings Northeim e. V. ihren 2. Preis für ihr  vorbildliches Projekt „A Place to be“.

KSN-Spielfest 2016

KSN-Spielfest 1Mehr als 1.500 Kinder haben am Spielfest aus Anlass des 150. Jubiläums der Begründung der Kreisparkasse Northeim am zweiten Juli-Wochenende auf dem Northeimer Münsterplatz teilgenommen – sagen die Organisatorinnen und Organisatoren. Und sie dürften Recht haben. Bei traumhaftem Wetter hatten die Kinder ihren Spaß, an den 45 Aktionen teilzunehmen.

Neben dem Stadtjugendring Northeim war auch der Kreisjugendring mit seinem Zelt und der Buttonmaschine vertreten: Mehr als 500 Buttos gingen über den Tisch – ob nun selbst gemalt oder ausgeschnitten aus einem Berg Kinder- und Jugendzeitschriften.

Die Gelegenheit wurde auch genutzt, für den neuen „Jugendpreis im Landkreis Northeim“ zu werben, für den nun die Meldungen bis zum 30. September eingereicht werden können.

Mehr Beteiligung junger Menschen erwartet!

Kreisjugendring Northeim e. V.: Kommunalwahl Chance für mehr Teilhabe junger Menschen

Pressemitteilung vom 22. Juni 2016

NORTHEIM. Für eine Verstärkung der Teilhabe Jugendlicher spricht sich der Kreisjugendring Northeim e. V. im Vorfeld der Kommunalwahl aus: „Den neuen Gemeinde- und Stadträten bieten sich vielfältige Möglichkeiten, junge Menschen ins Boot zu holen, wenn es darum geht, die Kommunen im Landkreis Northeim zukunftsfest zu machen“, betont der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt.

Zu zeigten zum Beispiel das Projekt „A Place To Be“ aus Nörten-Hardenberg und die „Stadtmacher“ aus Northeim, wie durch vorbildliches Engagement junge Menschen für die Themen ihrer Gemeinde oder Stadt interessiert werden können. Insgesamt gehe es darum, vor Ort passgenaue Lösungen zu entwickeln, „wie junge Menschen ihre Interessen formulieren und sich in kommunalpolitische Prozesse einbringen könnten, ohne gleich Mitglied einer politischen Partei oder in den Stadtrat gewählt werden zu müssen“, hebt der Kreisjugendring hervor.

Deutlich werde, so Wendt (der als Forscher an der Hochschule Magdeburg derzeit bundesweite Erfahrungen von Projekten der kommunalen Teilhabe junger Menschen auswertet), dass den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern ein zentrale Verantwortung zufalle: „Die Verwaltungschefs sind es, die als Motoren der Beteiligung fungieren. Sind sie desinteressiert, dann läuft gar nichts!“ Mit Blick auf die Kommunen im Landkreis Northeim, so der Kreisjugendring, sei „hier noch deutlich Luft nach oben!“ Der Jugendring erwarte, dass die neu gewählten Räte die kommende Wahlperiode nutzen werden, der Beteiligung junger Menschen mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Sie könnten den Bürgermeister „behilflich zu sein, kreative Wege zu entwickeln, wie sie Jugendliche zu Wort kommen lassen und wie sie deren Ideen in die Praxis der Verwaltungen einfließen lassen können“.

Dies sei auch der Zukunft zugewandt: Es gäbe einen unübersehbaren Zusammenhang zwischen den positiven Erfahrungen, als junger Mensch gehört und berücksichtigt zu werden, und der Bereitschaft, auch künftig im Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen. Auch mehrten sich aus der Forschung die Hinweise, dass junge Menschen, die ihren Heimatort für Ausbildung und Studium verlassen haben, zurückkehren, wenn sie solche guten Erfahrungen zuvor gesammelt haben. „Wer also glaubt, dass Teilhabe eine nette Spielerei ist, der hat nicht verstanden, dass damit auch ein Stück Zukunft der eigenen Kommune mitentschieden wird“, ist sich Peter-Ulrich Wendt sicher.

So sei es zum Beispiel nicht damit getan, einzelne Jugendliche in den Jugendausschuss des Stadtrates zu berufen, wo sie ohne Stimmrecht und darauf angewiesen, dass der Ausschuss überhaupt einmal zusammentritt und sich mit Jugendfragen befasst, oft zur Untätigkeit verdammt sind: „Das kommt bei Jugendlichen ganz schlecht an, spricht sich herum und führt zu dauerhaften Frustrationen“, so die Einschätzung des Kreisjugendrings Northeim. Und: „Es reicht auch nicht aus, wenn sich ein Bürgermeister fotogen mit ein paar Kindern und Jugendlichen ins Szene setzt, praktisch aber zur Stärkung jugendlicher Beteiligung keinen Finger rührt“, betont Wendt: „Das ist ganz schlicht uralter Stil, jedenfalls nicht schlau. Jugendliche finden das nur peinlich“.

Kommunalwahl 2016: Wie mobil sind wir eigentlich?

Am 11. September 2016 werden die Räte der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim und der Kreistag neu gewählt. Ganz entscheidend für die Zukunft unseres Landkreises wird sein, ob dabei auch die Interessen und Belange junger Menschen eine Chance haben – und ob Kandidatinnen und Kandidaten für die Räte und den Kreistag gewählt werden, die entweder selbst noch jung sind (das wäre die bessere Lösung) oder wenigstens die Vorstellungen junger Menschen sehen, verstehen und in die politische Beratung einbringen können (zur Not geht das auch). Weiterlesen

Juleica beantragen

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Du musst mindestens 16 Jahre alt sein, um die JuleiCa zu bekommen und Du musst die für deine Tätigkeit in der Jugendarbeit notwendige persönliche Zuverlässigkeit besitzen. Natürlich brauchst Du auch  einen Träger bei dem Du aktiv in der Jugendarbeit tätig bist.

Natürlich kannst Du die Seminare auch schon mit 15 Jahren besuchen, aber die JuleiCa erhältst Du erst dann, wenn Du 16 Jahre alt bist. In begründeten Ausnahmefällen kannst Du auch schon mit 15 Jahren die JuleiCa bekommen, aber nur in Ausnahmefällen und auch nur auf Antrag des Trägers, für den Du tätig bist. Der Träger muss unter Umständen begründen, warum Du die JuleiCa schon früher erhalten sollst.

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